Schwerpunktthema - Management natürlicher Ressourcen

Bild vergrößern Besondere Bedingungen

Eindrucksvolle Wüsten, karge Gebirge, riesige Farmen und geringe Niederschläge in weiten Landesteilen – das ist Namibia. Für die Touristen ist die einzigartige Flora und Fauna des Landes reizvoll und interessant; für die Bewohner Namibias bedeuten diese klimatischen Bedingungen eine große Herausforderung. Nur die Grenzflüsse im Norden und Süden führen ganzjährig Wasser. Durch die geringen Regenfälle können die Menschen nur etwa zwei Prozent ihres Landes intensiv für die Landwirtschaft nutzen. Der Rest der Farmen bedarf entweder sehr großer Flächen oder ausgeklügelter Bewässerungssysteme.

In der Vergangenheit befand sich fast das gesamte kommerzielle Farmland im Besitz der weißen Minderheit, während den schwarzen Bauern nur knapp drei Prozent gehörten. Die Regierung steht nun vor der Aufgabe, das Land gerecht zu verteilen und die Landrechte zu sichern.

Außerdem verfügt Namibia über große Vorkommen wichtiger Rohstoffe wie Diamanten, Gas, Kupfer, Uran und Zink. Diese bilden gemeinsam mit der Landwirtschaft und dem Tourismus die Eckpfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung des Staates. Interessenskonflikte um die Landnutzung zwischen den verschiedenen Beteiligten lassen sich dabei kaum vermeiden. Es geht jedoch darum, die ökologische Vielfalt als natürliche Ressource zu bewahren und dabei gleichzeitig auch die landwirtschaftliche Nutzung und den Bergbau zu ermöglichen.

Bei diesen Aufgaben unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit die Regierung Namibias mit Projekten des Schwerpunktes „Management natürlicher Ressourcen“.

Projekte zu diesem Schwerpunktgebiet sind

Unterstützung der Landreform

Grundwassererkundung für den Norden Namibias

KAZA - Kavango Zambezi Transfrontier Conservation Area

Management natürlicher Ressourcen