Schwerpunktthema - Transport
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Zueinander auf dem Weg
Endlose Farmen, kleine Ortschaften, Nationalparks, Wüsten und grenzenlose Weite begegnen dem Reisenden in Namibia. Die wichtige Lebensader, die all diese Orte miteinander verbindet, ist die Straße. In dem Land, das zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland ist, leben nur zwei Millionen Menschen. Ohne ein gut ausgebautes Straßennetz rollen keine Waren durch das Land und weder Bewohner noch Touristen gelangen von A nach B. Eine wirtschaftliche und soziale Entwicklung ohne funktionierende Verkehrssysteme ist undenkbar
Die deutsch-namibische Zusammenarbeit hat das Ziel, die vorhandene Infrastruktur des Transportsektors zu erhalten und dort, wo noch Bedarf ist, weiter auszubauen. Nicht alle Landesteile sind gleichermaßen gut an das Straßennetz angeschlossen. Vorhandene Versorgungslücken wollen die Partner schließen, um überall die Voraussetzungen zur wirtschaftlichen Entwicklung und Armutsbekämpfungl zu schaffen.
Die Zusammenarbeit umfasst zahlreiche Aspekte. Deutschland unterstützt das namibische Transportministerium und die halbstaatlichen Organisationen dabei, bereits eingeleitete Reformprozesse fortzuführen. Nach den langen Jahren der Apartheid ist qualifiziertes Fachpersonal oft schwer zu finden. Aus- und Fortbildungen sorgen für das notwendige Know-how der Mitarbeiter. Ein Wissensmanagementsystem dokumentiert die Kenntnisse und Erfahrungen im Ministerium und ist allen Mitarbeitern zugänglich. Investitionen in die Instandhaltung und den Ausbau der Straßeninfrastruktur sind ebenfalls wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit. Neben den Investitionen in das Straßennetz ist auch die Unterstützung beim Ausbau des Tiefseehafens Walvis Bay vorgesehen. Dies ist der zentrale Eingangs- und Ausgangspunkt der Transportkorridore in die Region und für die Rolle Namibias als regionaler Verkehrsknotenpunkt von entscheidender Bedeutung.
Projekte zu diesem Schwerpunktgebiet sind
Inwent: Ausbildung und Qualifizierung von Straßenbauern [pdf, 96,86k]