1. Zwei Zebras Herzlich Willkommen in Namibia
  2. Eine Radtour entlang der ehemaligen Mauer Eine Radtour entlang der ehemaligen Mauer
  3. Weltkriegsdenkmal Windhuk Gedenkjahr 2014
Zwei Zebras

Herzlich Willkommen in Namibia

Eine Radtour entlang der ehemaligen Mauer

Eine Radtour entlang der ehemaligen Mauer

Bevor es losgeht, hält Knut kurz inne und deutet auf einen kleinen Eingang. „Franz-Klub“ steht auf dem Schild. „Hier habe ich in den 70ern die Punkrockerin Nina Hagen kennengelernt.“ Die Geschichte des geteilten Berlin ist auch Knuts Geschichte. Der 60-jährige Tourguide ist im Ostberliner Bezirk Prenzlauer Berg geboren und lebt bis heute dort. Knut fährt mit dem Rad voraus, vorbei an sanierten Altbauten bis zum Jahnstadion. Hinter dem Sportpark verlief die Mauer. Auf dem Vorplatz zeichnet Knut mit dem Fuß einen großen Kreis in den Kies. In der Mitte eine Linie, oben rechts ein weiterer kleiner Kreis. „Dieser Kreis“, sagt er, „das war Westberlin.“ Eingeschlossen. Vorbei am Stadion durchquert man einen Park. Wo heute Pärchen auf einer Decke liegen, Touristen Bier trinken und Familien grillen, verlief früher der Todesstreifen. Ein paar Hundert Meter weiter kreuzt die Oderberger die Bernauer Straße. Auf dem Boden erinnert ein schmaler Streifen Kopfsteinpflaster an jenes Bauwerk, das am 13. August 1961 die Teilung Deutschlands versinnbildlichte: die Berliner Mauer – insgesamt 167,8 Kilometer lang. Die DDR-Oberen hatten den Befehl zur Abriegelung gegeben, weil sich die wirtschaftliche Lage 1961 rapide verschlechterte und die Zahl der Flüchtlinge von Tag zu Tag wuchs. Roswitha Funck, 66, war 1961 das erste Mal in Berlin. Die Hamburgerin hatte eine Brieffreundin im Westteil und erinnert sich noch genau, wie unwirklich ihr das vorkam, damals, als sie mit zehn Jahren das erste Mal in diese Stadt kam. In diese Stadt, die Sinnbild des Kalten Krieges war. Heute erinnert sie sich bei der Mauer-Tour daran. Ihr Blick bleibt an den alten Stahlträgern der Mauer hängen. Daneben deutet Knut auf Platten im Boden, sie symbolisieren Fluchttunnel. Bis heute faszinieren die Geschichten der Republikflüchtlinge. Knuts Lieblingsgeschichte ist die vom „Entenmann“. Der hatte sich, um die Spree von Ost nach West zu überqueren, eine Ente auf dem Kopf befestigt. Die Grenzposten waren sich unsicher, aber der Mann quakte sogar – und kam tatsächlich durch. Günter Litfin schaffte es nicht. Am 24. August 1961 wurde er auf der Flucht nach Westberlin erschossen. Er war das erste Todesopfer an der Berliner Mauer. Knut kennt dessen Bruder Jürgen persönlich, hält kurz inne, als er die Geschichte erzählt, schaut sich das Bild des Toten an und schüttelt den Kopf. Ein Opfer von vielen. Die „East Side Gallery“, eine Open-Air Galerie im Berliner Bezirk Friedrichshain ist genau das Richtige, um wieder auf andere Gedanken zu kommen. Hier steht der rund ein Kilometer lange Mauerstreifen, der kurz nach der Wiedervereinigung 1990 von Künstlern bemalt wurde. Er ist Sinnbild der friedlichen Überwindung des Eisernen Vorhangs. Am Spreeufer hinter dem Mauerstück sitzen Touristen. Davor wird fotografiert, ein Stück Geschichte fürs Fotoalbum. Viele der Besucher waren noch nicht geboren, als die Mauer fiel. Sie interessiert die Kunst, die Graffitis. Für Knut aber, den Ostberliner Tourguide, der geboren wurde, als es die Mauer noch nicht gab, erzählt dieser Ort eine andere Geschichte. http://www.eastsidegallery-berlin.de/ © www.deutschland.de

Weltkriegsdenkmal Windhuk

Gedenkjahr 2014

Wichtiger Hinweis

Seit Dezember 2013 breitet sich in Westafrika eine Ebola-Epidemie aus. Vor allem Guinea, Liberia und Sierra Leone sind von der Krankheit betroffen. Reisende aus den Krankheitsgebieten können die Krankheit aber auch in andere Länder tragen. Reisende an den Flughäfen der betroffenen westafrikanischen Staaten werden auf einschlägige Krankheitssymptome geprüft.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Mobile Klinik

Namibisches Gesundheitsministerium und deutscher Botschafter übergeben mobile Klinik

Am 13. August 2014 übergaben die stellvertretende Direktorin für Spezialprogramme des namibischen Ministeriums für Gesundheit und Soziale Dienste (MoHSS), Julieth Karirao, und der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Namibia, Onno Hückmann, eine komplett ausgestattete mobile Klinik und vier PIMA CD4 Messgeräte an den Gesundheitsdienst  der Walvis Bay Corridor Group (WBCG).

OYO  Vertragsunterzeichnung

Recht auf Bildung für alle: Deutsche Botschaft unterstützt Menschenrechts-Projekt der Ombetja Yehinga Organisation (OYO)

Am 8. August 2014 unterzeichneten Botschafter Onno Hückmann und der Direktor von OYO Philippe Talavera einen Zuwendungsvertrag, mit dem die Deutsche Botschaft die namibische Nichtregierungsorganisation OYO mit einer Fördersumme i.H.v. 587.553 N$ (ca. 41.200 EUR) unterstützt.

Unterzeichnung Kooperationsabkommen

Unterzeichnung von Kooperationsabkommen über Technische und Finanzielle Zusammenarbeit

Am 28.Juli 2014 unterzeichneten Tom Alweendo, Leiter der Nationalen Planungskommission (NPC) und Onno Hückmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Kooperationsabkommen über Technische und Finanzielle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Namibia im Umfang von 73,2 Millionen Euro (ca. 1 Milliarde N$).

Weihnachtsfrieden

Gedenken: 100 Jahre Erster Weltkrieg Filmvorführung „Joyeux Noël- Merry Christmas“ im Franco- Namibian Cultural Centre

Zur Erinnerung an den Beginn des 1. Weltkrieges wurde am 23. Juli im Franco- Namibian Cultural Centre (FNCC) unter Anwesenheit der Botschafterin der Republik Frankreich, Jaqueline Bassa- Mazzoni, sowie des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, Onno Hückmann, der Film „Joyeux Noël“ gezeigt.

BAS Spatenstich

Erster Spatenstich für neues BAS- Klassenzimmer

Am 21. Juli 2014 fand der Spatenstich für den Bau eines Klassenzimmers für die Basketball Artist School (BAS) im Katutura Sports Complex statt. Die BAS wurde im Februar 2010 von dem deutschen Basketballexperten Frank Albin mit der Unterstützung der deutschen Nichtregierungsorganisation ISIBINDI e.V. gegründet.

Berliner Zeitungsmarkt

Tägliche Nachrichten aus Deutschland

Hier finden Sie die aktuellen Nachrichten aus Deutschland

Wichtiger Hinweis

Kalender

Am  Donnerstag,  18. September 2014 wird die Pass-und Visastelle der Botschaft aufgrund umfangreicher IT-Arbeiten für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben.

In Notfällen kann die  Botschaft wie üblich telefonisch unter 061-273 100 erreicht werde.

Terminvergabesystem für Visa

Schengenvisum

Um einen Termin zu buchen, gehen Sie bitte auf den Link!

Der Botschafter und die einzelnen Abteilungen

Botschafter Onno Hückmann

Wir informieren Sie über die Aufgaben der Botschaft und stellen Ihnen die jeweiligen Arbeitsbereiche vor.

Neue Leitlinien für Afrika: Sicherheitsarchitektur fördern, Eigenverantwortung stärken

Lake Taganjika in Burundi

Das Bundeskabinett hat am 21.05. die vom Auswärtigen Amt vorgelegten "Afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung" beschlossen. Die Leitlinien fassen Rahmenbedingungen, Grundsätze und Schwerpunkte der deutschen Afrikapolitik zusammen...

App „Auswärtiges Amt – Auslandsvertretungen weltweit“ für alle gängigen mobilen Geräte

App Auswärtiges AMt

Eine interaktive und informative App der Vertretungen des Auswärtigen Amtes.

Krisenvorsorgeliste (ELEFAND)

Hubschraubereinsatz

Alle Deutschen, die - auch nur vorübergehend - im Amtsbezirk der Vertretung leben, können in eine Krisenvorsorgeliste (ELEFAND) gemäß § 6 Abs. 3 des deutschen Konsulargesetzes aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme. Die Vertretung rät von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit sie - falls erforderlich - in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann.